Die Entdeckungen daß ein Atom aus einem extrem kleinen, dichten Kern besteht, den Elektronen gesetzmäßig umkreisen und des Protons im Atomkern sowie die Entdeckung des Neutrons  leiteten das Atomzeitalter ein. Erstmals unternahmen Wissenschaftler Experimente, künstliche Atomkerne herzustellen, indem sie Urankerne mit Neutronen beschossen. Sie wiesen nach, daß ein Urankern instabil wird, wenn er von einem Neutron getroffen wird und nannten diesen Prozeß “Spaltung”. Von der Entdeckung der Kernspaltung bis zur Erkenntnis, daß jede Kernspaltung Neutronen freisetzt, die weitere Spaltungen einleitet und damit eine Kettenreaktion unter Freisetzung großer Energiemengen auslöst, war es nur ein kleiner Schritt. .

Die Arbeit der Atomwissenschaftler stand sofort unter das Militärgeheimnis. 1942 gelang es einer Gruppe von Forschern  in den USA, die erste kontrollierte Kettenreaktion im sogenannten “Atommeiler” eine halbe Stunde aufrecht zu erhalten. Der Meiler bestand aus dem Brennstoff Uran, umgeben von Graphitblöcken.

Uran wurde zum strategischen Metall..

Während des 2. Weltkrieges hatte der Wettlauf um den Besitz der ersten Atombombe begonnen. Die USA stellte eine Gruppe führender Atomwissenschaftler aus mehreren Ländern zusammen. Im Ergebnis der Forschungsarbeiten, die unter dem Namen “Manhatten Projekt” liefen, stellte die USA bis gegen Ende des Krieges drei Atombomben her. Die erste Bombe wurde am 16. Juli 1945 auf dem Testgelände in New Mexico zur Explosion gebracht. Im August 1945 wurde dann der Welt die furchteinflößende Vernichtungskraft der Atomwaffen mit der Zerstörung der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki durch den Abwurf der restlichen Bomben demonstriert.


Der später folgende atomare Rüstungswettlauf war eingeleitet worden.

Die friedliche Nutzung der Kernenergie setzte sich in den nachfolgenden 45 Jahren durch. Allein in Frankreich werden heute ca. 80 %, in Deutschland nur ca. 20 % Atomenergie für die Gewinnung von Elektronergie genutzt

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